1949

Städtebauliches Konzept
Das Areal der Ziegelei liegt am Rande des Hochplateaus zwischen Oberwil und Allschwil, im Übergang von der Wohn- zur Landwirtschaftszone. Es bildet mit seinen diversen Baukörpern einen Kontrast und ein eigenständiges Ensemble. Die ehemalige Tongrube verleiht dem Ort zusammen mit dem markanten Fabrikgebäude und den ergänzenden Wohnbauten eine eigene Identität und urbanen Charakter.

Der Neubau auf dem ehemaligen Lagergelände sucht den Dialog mit der bestehenden Ziegelei Überbauung und bewusst nicht mit der Bebauungsstruktur des Quartiers. Fünf grosse und kompakte Mehrfamilienhäuser entstehen auf der ehemaligen Aussenlagerfläche und inszenieren mit den Durch- und Ausblicken den Hauptwert der Aussichtsplattform. Mit der neu gebauten Ebene auf Strassenniveau wird die Hohestrasse ins Bebauungskonzept miteinbezogen. Es entsteht ein sich ergänzendes, zusammenhängendes Ziegelei Ensemble, mit einem Spiel von sich verschränkenden Ebenen.

Erschliessung
Vom Dorf Oberwil fährt man die Allschwilerstrasse hoch zur ehemaligen Ziegelei und biegt links in den Ziegeleihof. Die Besucherparkplätze, Abstellplätze für Motorräder und die Zufahrt zu der ebenerdigen Einstellhalle werden hier konzentriert angeordnet. Alle Zugänge zu den Wohnhäusern sind oberirdisch.

Wohnungen
Fünf Baukörper mit jeweils drei Geschossen und je 3-4 Wohnungen pro Geschoss. Mit den verschiedenen Wohnungstypen soll den immer individuelleren Bedürfnissen unserer Gesellschaft Rechnung getragen werden. Entstandent sind attraktive Mietwohnungen, die den Komfort einer Eigentumswohnung bieten. Die Wohnungs-Grundrisse ermöglichen eine flexible Nutzung der einzelnen Räume, sowie eine Variabilität der Möblierung. Die Raumabfolge von Kochen, Essen, Wohnen und Balkon macht die Wohnung grosszügig und gewährt Durchblicke innerhalb der Wohnung. Die ins Gebäudeinnere eingeschnittenen Balkone bilden einen geschützten Aussenraum als Sommerzimmer und inszenieren die Aussichtslage.

 

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